Der Pionierpreis als Erfolgs-Boost

Im vergangenen April gewann das Start-up Nomoko den Pionierpreis 2016. Nilson Kufus, Co-Founder des Unternehmens, kann es heute noch nicht glauben, wie schnell sich seine Firma seither entwickelt hat. Durch den Pionierpreis wurde die Nomoko AG nicht nur bekannt, sondern auch interessant – sowohl bei Investoren als auch bei potenziellen Kunden. Sein Rat an andere Start-ups: Unbedingt für den Pionierpreis 2017 bewerben!

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Nilson Kufus, Sie haben im April 2016 den Pionierpreis des Technoparks und der ZKB gewonnen. Was bedeutet Ihnen der Preis?

Sehr viel. Die Anerkennung der unabhängigen, professionellen Jury gibt uns die Gewissheit und das Selbstvertrauen, dass wir an einer Innovation arbeiten, die tatsächlich etwas verändern könnte auf dieser Welt.

 

Was hat sich mit dem Preis für Sie verändert?

Es war der Startschuss für die öffentliche Präsenz unserer Firma Nomoko. Meinungsbildner, Investoren und potenzielle Kunden wurden auf uns aufmerksam. Denn es gab Zeitungsartikel und wir wurden in die Top100 Startups der Schweiz aufgenommen. Dies brachte zusätzliche Präsenz in der Öffentlichkeit – ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zum Erfolg.

 

Die Teilnahme hat sich für Sie also gelohnt?

Natürlich. Wenn ich uns als Firma vor einem Jahr und heute vergleiche, ist es unglaublich, was wir in dieser Zeit alles erreicht haben. Toll ist auch: Wir haben immer noch Kontakt mit den Jury-Mitgliedern des Pionierpreises. Dies bringt uns viel.

 

Wie haben Sie das Preisgeld von rund 100’000 Franken eingesetzt?

Wir haben es in die Firma investiert. In welches Projekt genau, ist im Moment noch geheim.

 

Was raten Sie anderen Start-ups, die sich überlegen, am Pionierpreis teilzunehmen?

Unbedingt anmelden! Ich erinnere mich noch daran, wie ich bei der Anmeldung Zweifel hatte. Nie hätte ich gedacht, dass wir diesen Preis gewinnen könnten.

 

Box:

Die Nomoko AG

Die Nomoko AG entwickelt die automatisierte Erstellung von „Artifical Reality.“ Das bedeutet photorealistische 3D-Modelle mit integrierten Metadaten wie Objekterkennung, Materialien und Lichtbedingungen. Kurz: Eine digitale Kopie der Realität. Technologisch ermöglicht wird dies einerseits durch die Nomoko-Kamera, welche die 150-fache Auflösung eines iPhones besitzt, andererseits durch die Nomoko-3D-Software. Die potenzielle Kundschaft reicht von Hollywood über Virtual und Augmented Reality bis hin zu selbstfahrenden Autos oder Herstellern von Computerspielen.